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So (un)wichtig ist Verbrauchern die Absicherung des BU-Risikos

19.05.2018

Das Themenfeld Brutto- und Nettobeiträge in der Berufsunfähigkeits- (BU) Versicherung (VersicherungsJournal 5.12.2017) schlägt in letzter Zeit hohe Wellen. Denn mehrere Anbieter hatten zum Teil deutliche Erhöhungen des Nettobeitrags vorgenommen (VersicherungsJournal 29.1.20188.2.2018Medienspiegel 18.4.2018).

Vor diesem Hintergrund hat die Canada Life Assurance Europe plc, Niederlassung für Deutschland, die als einer der wenigen Anbieter keinen Beitragsvorwegabzug bei der BU-Versicherung vornimmt (VersicherungsJournal 16.7.2014), eine Onlineumfrage durchführen lassen. Hierfür befragte das Meinungsforschungs-Institut Toluna GmbH1.020 erwachsene Bundesbürger sowie 93 Versicherungsvermittler.

Verbraucher sagen mehrheitlich „Nein“ zu Beitragserhöhungen

Für mehr als jeden zweiten Endkunden ist ein konstanter Beitrag über die gesamte Vertragslaufzeit, der nicht steigen kann, wichtig, so ein Ergebnis der Umfrage. Noch größer fällt die Zustimmung der Vermittler zu dieser Antwortoption (geschlossene Abfrage) aus. Fast drei von vier Befragten bejahten dies aus Kundensicht.

Ein möglichst niedriger Einstiegsbeitrag, der später dann auch steigen kann, ist nur für knapp jeden elften Vermittler eine Variante, die von seinen Kunden gewünscht wird. Bei den Endverbrauchern fällt der Anteil mit einem guten Fünftel fast doppelt so hoch aus.

Einstellungen zum Preis (Bild: Wichert)

Der Aussage, dass die Beitragshöhe zweitrangig sei und man sich darüber wenig Gedanken mache, stimmte rund jeder zwölfte Endverbraucher zu. Etwas größer war der Anteil unter den Vermittlern: Knapp jeder Neunte gab an, der Preis spiele aus Kundensicht nur eine untergeordnete Rolle bei der Produktauswahl.

Zwei Drittel der Verbraucher halten BU-Absicherung für wichtig

Im Rahmen der Umfrage wurde ebenfalls die Wichtigkeit der BU-Absicherung thematisiert. Zur Bewertung standen den befragten Endverbrauchern sechs Antwortoptionen zur Verfügung. Für „finde ich nicht wichtig“ votierte nur rund jeder zehnte Befragte, knapp jeder achte äußerte sich unentschieden.

Die übrigen knapp zwei Drittel halten eine BU-Absicherung für wichtig. Abgesichert hat sich davon allerdings nur etwa jeder Zweite, während rund jeder Fünfte davon zumindest die konkrete Absicht zur Absicherung des BU-Risikos bekundete. Mehr als jedem dritten Befragten, der eine BU-Absicherung für „wichtig“ erachtet, fehlen derzeit die finanziellen Mittel dazu.

Einstellungen zur Wichtigkeit (Bild: Wichert)

Noch deutlicher fällt das Votum der Vermittler aus. Für mehr als drei von vier Befragten ist eine BU-Absicherung „sehr wichtig“ für die Kunden, für ein weiteres Fünftel zumindest „eher wichtig“. Nur rund jeder 50. Versicherungsvermittler gab an, dies sei „weniger wichtig“ oder „nicht wichtig“.

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